Nach Murenabgang in Südtirol

Madonna in zerstörter Kapelle wird zum Hoffnungszeichen

Unversehrte Muttergottesfigur nach Murenabgang in Südtirol ist ein Symbol der Hoffnung. Foto: Landesfeuerwehrverband Südtirol

Ein Murenabgang hat in Südtirol eine kleine Kapelle vollständig unter Schlamm und Geröll begraben und schwer zerstört. Inmitten der Verwüstung blieb jedoch die Muttergottesfigur in der Kapelle aufrecht stehen. Geschützt durch ein Eisengitter überstand sie den Abgang und wurde für viele Menschen vor Ort zu einem stillen Zeichen der Hoffnung.

Das Bild der unversehrt stehenden Figur steht sinnbildlich für den Zusammenhalt in dem betroffenen Gebiet. Während vielerorts die Folgen des Murenabgangs beseitigt werden, arbeiten Einsatzkräfte und zahlreiche Helfer seit Tagen daran, den Menschen wieder ein Stück Normalität zurückzugeben.

Der Landesfeuerwehrverband Südtirol dankte den Einsatzkräften und Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz. Inmitten von Schlamm, Zerstörung und harter Aufräumarbeit bleibe für viele die Hoffnung bestehen, auch wenn vieles verloren gegangen sei.

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