Nachtragshaushalt bringt 20 Millionen Euro für Bildung, Kultur und Wirtschaft

Die Digitalisierung von Unternehmen wird weiter gefördert. Foto: LPA/Oliver Oppitz
Der Landtag hat am 22. Juli im Rahmen des Nachtragshaushalts zusätzliche Mittel von mehr als einer Milliarde Euro auf verschiedene Bereiche verteilt. Davon entfallen 20 Millionen Euro auf Zuständigkeiten von Landesrat Marco Galateo.

Nach Angaben des Landes sollen damit bestehende Projekte weitergeführt, Maßnahmen ausgebaut und neue Initiativen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen umgesetzt werden.
Für den Bereich der italienischen Kultur sind 200.000 Euro vorgesehen. Die Hälfte davon ist für territoriale Bildungsräume bestimmt. Diese sollen im kommenden Schuljahr von derzeit 11 auf 21 Bildungseinrichtungen und 15 Jugendzentren ausgebaut werden. Weitere 100.000 Euro gehen an verschiedene Kulturorganisationen.
Im Bereich der italienischen Bildung sind fast vier Millionen Euro eingeplant. Vorgesehen sind 458.333 Euro für 25 neue Stellen für Integrationslehrpersonen und 366.667 Euro für 20 Stellen für Mitarbeitende im Integrationsbereich. Weitere 385.000 Euro sind für 21 Stellen in Kindergärten reserviert.
Mehr als 16 Millionen für Unternehmen
Der größte Teil der Mittel fließt in die Wirtschaftsentwicklung. Dafür sind mehr als 16 Millionen Euro vorgesehen. 900.000 Euro gehen in Förderungen für die Internationalisierung. Unterstützt werden damit Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Teilnahme an Messen auf ausländischen Märkten präsentieren und etablieren wollen.
Für die Digitalisierung sind 3,7 Millionen Euro eingeplant. Das Geld ist für den Ankauf und die Optimierung von Software vorgesehen, einschließlich Cloud- und KI-Diensten. Weitere 1,35 Millionen Euro stehen als Zuschüsse zur Stärkung von Sicherheitssystemen in Unternehmen bereit. Finanziert werden können damit auch GPS-Ortungssysteme und der Einsatz privater Sicherheitsdienste.