Berufsbegleitende Ausbildung zu Pflegehelfenden an fünf Standorten weiter offen

Rosmarie Pamer und Philipp Achammer freuen sich über die rege Nutzung des dezentralen Ausbildungsangebots. Foto: LPA/Hannes Wisthaler
Pflegehelfende werden vor allem in Seniorenwohnheimen, bei ambulanten Diensten, in Krankenhäusern sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gebraucht. Die Ausbildung an der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ kann sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend absolviert werden.
Das berufsbegleitende Angebot wird dezentral in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders organisiert. Nach Angaben der Schule gibt es dafür derzeit 109 Einschreibungen. Insgesamt verzeichnet die Berufsschule heuer rund 700 Anmeldungen in ihren verschiedenen Lehrgängen und Angeboten. Da die Einschreibungen noch laufen, können sich die Zahlen bis zum Unterrichtsbeginn im Herbst noch verändern.

Ausbildung über 14 Monate
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Bildungslandesrat Philipp Achammer sprechen sich für das dezentrale, duale Ausbildungsmodell aus. Hintergrund ist der anhaltend hohe und weiter steigende Bedarf an Fachkräften im sozial- und sanitätsnahen Bereich.
Nach Darstellung der beiden Regierungsmitglieder soll die berufsbegleitende Form dazu beitragen, theoretische Inhalte und praktische Erfahrung eng miteinander zu verbinden. Durch die Standorte in mehreren Landesteilen werde die Ausbildung zudem breiter zugänglich und damit für zusätzliche Interessierte am Pflegeberuf attraktiver.
Der kostenlose Lehrgang dauert 14 Monate und ist in 23 Unterrichtsblöcke gegliedert, die im Zweiwochenrhythmus stattfinden. Anmeldungen sind weiterhin direkt bei der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ möglich.